Sportpark Vornholz

Liebe Fußballerinnen und Fußballer des TSV 95 Ostenfelde, liebe Vereine, liebe Interessengemeinschaften, liebe Gemeinde.
Wir wünschen Allen ein gesegnetes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr.
 
Am Sonntag den 11.01.2015 hat der neu gegründete Vorstand des „Förderverein TSV 95 Ostenfelde e.V.“ sein weiteres Vorgehen zur Umsetzung des geplanten Projektes „Kunstrasen“ auf dem Neujahrsempfang des TSV 95 Ostenfelde vorgestellt.
 
Zu diesem Termin waren Vertreter aller Ostenfelder Vereine, sowie aus Politik und Verwaltung in die Räumlichkeiten der Sportschützen des TSV95 Ostenfelde eingeladen.
 
Wie nicht anders zu erwarten, hat das vorgestellte Spiel „Deal or no Deal“ zu den verschiedensten Interpretationen eurerseits geführt. Diese Diskussionen sind gewünscht und notwendig, wollen wir doch am Ende den Großteil der Ostenfelder Bevölkerung hinter uns wissen.
 
Damit jeder Einzelne sich mit dem Inhalt der Ansprache auf dem Neujahrsempfang auseinandersetzen kann, haben wir ihn nachfolgend abgebildet.
 
Gerne ist der Vorstand bereit, mit dir in eine sachliche Diskussion einzusteigen.
 
Sag uns wann und wo!
 
 
 
Text Ansprache von Thomas Langer als 2. Vorsitzenden des neu gegründeten „Förderverein TSV95 Ostenfelde e.V.“ vom 11.01.2015, anlässlich des Neujahrsempfanges des TSV 95 Ostenfelde e.V.
 
„Guten Tag, auch ich wünsche allen Anwesenden ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr.
 
Viele von Euch kennen mich! Sie kennen mich als Fußballer. Vielleicht kennen mich einige als Einen, der ab und zu mal mit anpackt. Als Einen, der seine Meinung sagt. Irgendwie - alles richtig. Heute stehe ich hier aber als 2. Vorsitzender des neu gegründeten Fördervereins des TSV 95 Ostenfelde. Diesen Posten habe ich angenommen, weil ich, wie auch Wilfried, Udo, André und alle anderen Vorstandsmitglieder, davon überzeugt bin, dass im Verein TSV Ostenfelde und darüber hinaus in ganz Ostenfelde etwas geht.
 
Heute geht es um den Kunstrasenplatz - den der Förderverein haben will, den der TSV 95 Ostenfelde unbedingt haben will - unbedingt haben muss.
 
Morgen geht es bereits um - viele andere Abteilungen im TSV - die auch unbedingt etwas haben wollen - etwas haben müssen.
 
Darum bin ich hier, darum ist Wilfried und darum sind die vielen anderen Mitstreiter hier. Wir glauben an etwas. Wir glauben an Geschlossenheit, an Verbundenheit, an Solidarität - wenn nötig, glauben wir auch an das Unmögliche.
Wie mein Vorstandskollege Wilfried Tollkötter bereits geschildert hat, ist der Ascheplatz nach 36 Jahren marode und teilweise unbespielbar. Aus diesem Grund schieben wir seit einigen Wochen ein wirklich großes
Projekt an. Man bedenke, dieser geplante Kunstrasenplatz, den wir mit einem Eigenmittelanteil von 100.000 EUR bevorschussen müssen, ist für einen kleinen Ort wie Ostenfelde mit 2.500 Einwohnern eine riesen Herausforderung.
 
Ich habe das mal verglichen:
In Ennigerloh musste jeder Ennigerloher durchschnittlich 8,50 EUR spenden, um den Ennigerloher Kunstrasenplatz in die Tat umzusetzen.
 In Ostenfelde sind es dagegen 40 EURO je Bürger – also fast das 5-Fache ..... ich hab´s drei mal nachgerechnet - es stimmt!
 
Anders formuliert: Wenn jeder Ostenfelder nur so viel spendet, wie es die Ennigerloher durchschnittlich getan haben, dann haben wir am Ende des Tages 21.000 EUR. Es fehlen also 79.000 EUR.
Beachtlich oder?
 
Aber genau diese Herausforderung haben wir mit der Gründung des neuen Fördervereins bewusst angenommen.
 
Wie hat unser Vorsitzender Udo Schmidtke vorhin treffend gesagt – wir werden diese Summe stämmen. Es wird also auf keinen Fall an uns liegen, wenn dieses Projekt scheitert.
 
Der Weihnachtsmarkt in Ostenfelde war für den Förderverein erfolgreich. Wir haben 180 Rasenstücke mit einem Gegenwert von 4.500 EUR an den Mann, die Frau oder das Kind gebracht. Dem Vorstand des Fördervereins ist aber sehr wohl bewusst,  dass wir solche Aktionen nicht jedes
Wochenende und mit einem solchen Erfolg starten können. Es ist also an der Zeit, die 2. Stufe der TSV-Fördervereins-Rakete zu zünden.
 
Um das ganze ein wenig sportlich aufzubauen haben wir uns ein Spiel ausgedacht – ja genau – ein Spiel.
Es heißt „Deal or no Deal“ – Hat sicherlich jeder von Euch schon einmal gehört. Unser Spiel zielt darauf ab, die gesamte TSV-Familie, aber auch die Vereine und Gemeinschaften aus Ostenfelde für unser Vorhaben zu begeistern und damit unser Kunstrasenprojekt auf breitere Füße zu stellen. Wir möchten, dass die angesprochenen Gruppierungen wissen und Erkennen - dieser neu gegründete Förderverein dient nicht nur dazu, den Kunstrasenplatz zu bauen. Nein, dieser Verein wurde von uns
gegründet um zunächst den Kunstrasenplatz zu bauen und künftig den gesamten TSV finanziell zu unterstützen. Das ist ein ganz wichtiges Kriterium und Ziel dieses Vereins und soll die Bedeutung unterstreichen. Ich gehe sogar soweit und behaupte, wir betreiben Existenzsicherung für unser schönes Dorf Ostenfelde.
 
Erst gestern habe ich erleben müssen, das einige Ostenfelder offensichtlich noch nicht verstanden haben, was dieser neue Verein insgesamt für den TSV, ja, für die Gemeinde Ostenfelde bedeutet. Damit wir aber in ein paar Jahren erhebliche finanzielle Mittel aus der jetzt gleichzeitig angestossenen Bandenwerbung an andere TSV-Abteilungen, wie Sportschützen, Tischtennis-, Tennis- oder die Badminton-Abteilung ausschütten können, benötigen wir jetzt die Unterstützung, genau dieser Abteilungen.
 
Die Fußballabteilung allein ist hierzu nicht in der Lage. In den kommenden Jahren werden sich die Fußballer mit ihren Vereinsbeiträgen zum Förderverein und den Einnahmen aus der Bandenwerbung bei den unterstützenden TSV-Abteilungen bedanken.
 
Wir haben vor einigen Wochen eine eigene Homepage unter der Adresse: www.foerderverein.TSV95-ostenfelde.de freigeschaltet. Schaut doch einfach mal drauf.
 
Und so stellen wir uns eure Unterstützung vor:
Sämtliche sportlichen Gruppierungen des TSV Ostenfelde und darüber hinaus Feuerwehr, Landfrauen, MGO, Landjugend, Heimatverein, Reitervereine, Bürgerschützen, Verein für Dorferneuerung, Laienspielschar werden von uns angesprochen und gebeten, an diesem Spiel teilzunehmen. Ziel ist es, die im vorhinein auf unserer Homepage reservierten Rasenstücke in der Größe von 6x6 Feldern mit Spenden zu sichern, um das Feld später mit einem Mannschafts- oder Gruppenfoto schmücken zu dürfen. Dazu muss ein Gegenwert von mindestens 900 EURO gesammelt und nachgewiesen werden. Wir haben aktuell 20 Großfelder vorbereitet. 
Sicherlich, diese Summe von 900 EUR ist anspruchsvoll. Muss sie aber auch sein, denn nur so kommen wir unserem gemeinsamen Ziel deutlich näher. Fritze, der gesamte Vorstand des Fördervereins und ich sind der Auffassung, dass es möglich ist, diese 20 Felder an den Mann zu bringen! Wir möchten euch, die Mannschaften und Vereine motivieren, in eurem Umfeld, sei es über den Vater, die Mutter, den Opa, die Oma, die Tante, Verwandte, Nachbarn oder sonstige Sponsoren, diese Summe zusammenzutragen. Alle sollen, alle müssen sich Mühe geben.
Einfach kann jeder!
 
Die angesprochenen Gruppierungen haben 6 Wochen nach Ansprache Zeit, die Herausforderung als „Deal“ anzunehmen oder aber auch, was wir nicht hoffen, als „No deal“ abzulehnen. Während dieser Phase werden die Namen auf den Großflächen
zu lesen sein. Entscheidet sich eine Gruppierung gegen die Teilnahme, wird der Name gelöscht.Ich möchte hier und jetzt klar zum Ausdruck bringen, dass wir mit dieser Aktion bewusst und gewollt auf die Solidarität sämtlicher Sportler im TSV
und der Vereine aus dieser Gemeinde setzen. Vom Erfolg dieses Spiels hängt wesentlich der Erfolg des gesamten Projektes ab. Wenn es uns gelingt, den Funken der Fußballabteilung auf die anderen Abteilungen im TSV und darüber hinaus auf die Vereine, überspringen zu lassen, haben wir sehr gute Chancen, unser gemeinsames Ziel, die Zukunft in Ostenfelde mitzugestalten, zu erreichen.
Soll heißen, die finanziellen Mittel von 100.000 EURO für den Erwerb eines Kunstrasenplatzes, zu beschaffen. Neben den Einnahmen die wir uns versprechen, erhält unsere virtuelle Rasenfläche damit einen einzigartigen Charakter mit vielen großen
Bildern der teilnehmenden Mannschaften und Vereine. Also ein Abbild unserer Gemeinde, ein sammelsurium unseres Dorfes. Damit spiegelt es den Gemeinschaftsgedanken im TSV und der Gemeinde vorbildlich wieder.
Mit diesem Rückhalt, so glauben wir, wird es für die Politik nahezu unmöglich, uns den im Haushaltsentwurf enthaltenen Kunstrasenplatz, auf der Zielgeraden zu verwehren.
 
Wie ihr sicherlich bereits gesehen habt, haben die Sportschützen des TSV und die G-Jugend Fußballmannschaft - die Jüngsten mit gerade mal 4-5 Jahren, sich auf die Liste der Mitspieler setzen lassen. Sowohl bei der Abteilung der Sportschützen  unter Leitung von Heinz Kalthöner, aber auch der G-Jugend unter Leitung von Andre Peitz, möchte ich mich im Namen des Vorstandes des Fördervereins TSV Ostenfelde, ganz herzlich bedanken.
 
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.“